40 Jahre durch unendliche Weiten

Nach gerade einmal drei Staffeln waren 1969 die einstmals unendlichen Weiten scheinbar durchquert und die Besatzung der USS Enterpirse verabschiedete sich. Damlas rechnete sicherlich niemand ernsthaft damit Cpt. Kirk, seinen ersten Offizier Spock, Bordarzt Pille , Techie Scotty, Kommunikationsprofi Uhura und Energiegeber Sulu wiederzushen – schon gar nicht in neuen Abenteuern. Mehr als 40 Jahre später umfasst das Star-Trek-Universum 6 TV-Serien, 11 Kinofilme, unzählige Romane, Computerspiele und Comics. Einen Darstellung dieser von Gene Roddenberry erfundenen Universums bietet Panini mit dem großformatigen Prachtbuch Star Trek Archive: Hier findet sich alles, was einen Fan zu dem Thema begeistern und interessieren kann – über 300 Bilder gewähren ungewöhnliche Einblicke hinter die Kulissen der Sci-Fi-Kult-Saga, Kommentaren der Schauspieler und Macher, Detailwissen für Trekkies sowie 14 detailgetreuen Reproduktionen seltener Star Trek-Kleinode, wie beispielsweise Sammelkarten und Stickern. Rund 50 Euro.

NERDY Kompendium für Trekkies und SciFi-Fans.

INFO:
STAR TREK ARCHIVE
HC m. Schuber
128 Seiten
ISBN: 978-3-8332-2655-7

Musik-Player für Radler

Wer hat behauptet, dass mieser Sound in Discolautstärke nur aus peinlichen Benzinkarren kommen muss? Mit dem i.Beat Road von Trekstor können nun auch Radfahrer die Nachbarschaft mit Cascada terrorisieren. Der 88 Gramm leichte  Musikplayer mit Lenkerhalterung und integriertem Lautsprecher bietet einen zwei GB großen internen Speicher, sowie einen Micro SDHC-Kartenslot für Speicherkarten mit bis zu 32 GB. Er spielt MP3-, WMA- und OGG-Daten ab und lässt sich zudem noch als Taschen- oder improvisierte Fahrradlampe nutzen. Der Li-Polymer-Akku wird über USB aufgeladen und soll sechs bis acht Stunden für Musik sorgen. Ca. 20 Euro.

NOTWENDIG für Kampfradler (und alle, die gerne mit Musik in die Arbeit radeln).

Hands-on Jawbone Up: Vernünftig leben und Spaß dabei

Aus den USA schwappt ein neuer Trend zu uns: Mobilfunk-Zubehör zur Gesundheitsförderung. Das Jawbone Up-Armband ist eines der vielseitigsten Gadgets, die derzeit auf dem deutschen Markt sind. Ich habe es drei Wochen lang getestet, im Urlaub wie zuhause.

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Smartphone als Armband

Ob beim Workout im Fitnessstudio, beim Joggen oder bei rasanten Mountainbike-Abfahrten – das Smartphone ist meist dabei. Statt es in Hose oder Jacke zu verstauen, bieten die Sportarmbändern von Armpocket i-10 und i-15 Platz für den digitalen Begleiter und auch gleich noch für Geld, Kreditkarten und Schlüsselbund. Smartphone in das Sportarmband legen, Reißverschluss zuziehen, Armband umschnallen und rtig zum Sporteln. Während des Trainings ist der Inhalt sicher vor Spritzwasser und auch Schweiß geschützt. Für den Anschluss der Kopfhörer sind zwei separate Öffnungen der Armpocket-Sportarmbänder eingearbeitet. Das i-10 ist passend für iPhone 5, iPhone 4/4S und vergleichbar große Smartphones. Im i-15 finden Smartphones mit einer Displaygröße von 5,5 Zoll wie etwa das Samsung Galaxy S4 Platz. Die Sportarmbänder von Armpocket sind wahlweise in Small, Medium und Large erhältlich und sind dank des größenverstellbaren Klettverschlusses für jeden individuell passend. Der belüftete Gurt sorgt für ausreichende Luftzirkulation während des Trainings. Zudem können die Sportarmbänder problemlos in der Waschmaschine gewaschen werden. Im Webshop von Armpocket rund 30 Euro für das i-10, das etwas größere i-15 rund 35 Euro.

NOTWENDIG für Sportler und Outdoor-Freunde.

Urban Interventions – Personal Projects in Public Spaces

Hoppla, was ist das denn? Ein bestrickter Parkautomat, kryptische Botschaften an Laternenpfählen oder Luftballons in einer Telefonzelle irritieren den Passanten, reißen ihn aus dem Alltagstrott, amüsieren oder ärgern ihn, und bringen ihn im besten Falle zum Nachdenken. Seit etwa 15 Jahren haben Profi- und Hobbykünstler das urbane Umfeld als Hintergrund für ihre Projekte entdeckt. Sie entstammen einem reichen Erbe, das dadaistische, Medien-, Land- und Aktionskunst ebenso umfasst wie Street Art, Stencil und Graffiti. Nicht immer sind die Werke klar von Agitation und politischer Aktion zu trennen, sie sind so verschieden und vielfältig wie die Stadt selbst: Die Herausgeber Robert Klanten und Matthias Huebner fassen sie deshalb unter der Klammer „Urban Interventions“ zusammen. Anders als in Museen und Galerien wendet sich diese Kunst buchstäblich an jedermann – sie ist frei zugänglich und kostet keinen Eintritt. In dem englischsprachigen Buchs sind Urbane Interventionen aus aller Welt gesammelt und dokumentiert, vom inzwischen berühmten „Little People“-Projekt über Murals, Installationen namentlich bekannter oder anonymer Künstler bis hin zu Ad Bustings. Zwei kurze Aufsätze versuchen die Hintergründe der zeitgenössischen Bewegung vor dem Hintergrund der Nullerjahre einzuordnen. Das liebevoll gestaltete Buch bietet viele Stunden Staunen und macht Lust darauf, die eigene Stadt neu zu entdecken – oder sie selbst in unvorhergesehener Art zu nutzen. Ca. 44 Euro.

Social Media-Lautsprecher von Ultimate Ears

Eigentlich wäre das eine nette Idee: Lautsprecher, mit denen man sich über das Internet genau in den Sound einklicken kann, den etwa eine Freundin am anderen Ende des Ozeans gerade hört. Leider klappt das bei den kabellosen akkubetriebenen UE Boom-Lautsprechern (noch) nicht: Zwar lassen sich zwei Exemplare etwa für eine Party via iOS- oder Android-App für mehr “Bummms” koppeln, der “Social Networking”-Aspekt liegt allerdings in einer vergnügliche Studie, mit der die Wirkung von Musik auf Menschen im Kontext sozialer Medien untersucht werden soll. Im Zuge dieser Aktion produziert Ultimate Ears gemeinsam mit dem Youtube Comedy-Kanal Jash und dessen bekannten Musikexperten Reggie Watts eine Originalserie mit dem Titel “The Social Music Experiment”. Bis Ende Juni sollen es mehrere neue Folgen online gehen. Die Lautsprecher im wasser- und schmutzabweisenden Gehääuse gibt es schon jetzt, und zwar in sechs Farben und für je knapp 200 Euro.

Lautsprecher mit Social-Media-Effekt für SM (Social Media)-NERDS.

Schluss mit Ruckeln – klare Sicht für Gamer

Nach Asus und BenQ folgt nun auch AOC www.aoc-europe.com und steigt in das Segment der 144-Hz-Displays ein. Verbaut wurden in dem neuesten Mitglied der 24-Zoll-Produktlinie ein hochmodernes TN-Panel. Damit weist das Display g2460Pqu dank eingesetzter Low-Lantency-Technologie eine extrem kurze Reaktionszeit von nur einer Millisekunde auf. Kombiniert mit einer – im Vergleich zu den üblichen 60 Hz mehr als verdoppelten – Bildwiederholrate von 144 Hz stellt der Full-HD-Widescreen auch rasanteste Actionszenen aus Spielen und Videos in kompromissloser Klarheit dar. Das LED-Modell bietet eine Helligkeit von 250 cd/m 2 bei einem typischen Kontrast von 1000:1 (dynamischer Kontrast: 20.000.000:1). Individuell anpassbare Spieleinstellungen und ein spezielles On-Screen-Menü für verschiedene Spieltypen erleichtern die Bildsteuerung je nach Bedarf. Als Anschlüsse werden VGA, DVI, HDMI und DisplayPort geboten, hinzu kommt ein im Rahmen integrierter USB-Hub mit vier Anschlüssen (zwei davon im USB-Standard 3.0), inklusive Schnellladefunktion für Mobilgeräte. Und dank des 3,5-mm-Ausgangs und der integrierten Lautsprecher ist auch ein gelungenes Audio-Setup gewährleistet. Für einen stets perfekten Blickwinkel lässt sich der Monitor an alle ergonomischen Anforderungen anpassen. Neben 130 mm Höhenverstellbarkeit bietet der neigbare Monitor auch eine Schwenk- sowie Pivot-Funktion – in Sekundenschnelle können Anwender den 16:9-Monitor um 90° vom Quer- ins Hochformat drehen. Für eine Wand- oder Schwenkarm-Montage ist der g2460Pqu zum VESA-Standard (100 mm) kompatibel. Rund 340 Euro.

NERDY scharfes Hochgeschwindigkeits-Display für Gamer.

Breitband-Internet funken

Weltrekord: Forschern des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik IAF und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ist es gelungen, 40 Gbit/s bei 240 GHz und über eine Entfernung von einem Kilometer per Funk zu übertragen. Richtfunkstrecken mit dieser Geschwindigkeit könnten künftig an schwer zugänglichen Stellen oder fern ab vomn Schuß für Breitband-Internet sorgen. Die Übertragung mit dem vollintegrierten elektronischen Sender und Empfänger entspricht in etwa einer kompletten DVD in unter einer Sekunde oder 2400 DSL-16000-Internetanschlüssen. Mit einem Langstreckendemonstrator konnte bereits eine Distanz von über einem Kilometer überbrückt werden, der vom Karlsruher Institut für Technologie zwischen zwei Hochhäusern im Rahmen des Projekts „Millilink“ aufgebaut wurde. Neben der schnellen Übertragung großer Datenmengen im Frequenzbereichs zwischen 200 und 280 GHz, ist auch ein sehr kompakten technischen Aufbau möglich.Da die Abmessungen elektronischer Schaltungen und Antennen mit der Frequenz bzw. Wellenlänge skalieren, ist der Sender- und Empfängerchip nur 4 x 1.5 mm2 groß. Die am Fraunhofer IAF entwickelte Halbleitertechnologie auf Basis von Transistoren mit hoher Ladungsträgerbeweglichkeit (HEMT) ermöglicht es, den Frequenzbereich zwischen 200 und 280 GHz mit aktiven Sendern und Empfängern in Form von kompakten, integrierten Schaltungen zu nutzen. In diesem Frequenzbereich weist die Atmosphäre geringe Dämpfungswerte auf, so dass breitbandige Richtfunkstrecken möglich werden.

Hands-on Simvalley SP-360: Das Holiday-Phone

Für unseren Urlaub auf Kreta wollte ich ein Android-Smartphone mit Dual-SIM. Da kam mir das Simvalley SP-360, das noch in der Redaktion auf das Review wartete, gerade recht. Wie es dem ICS-Androiden mit Dual-Core-Prozessor und 1 Ghz-Prozessor und mir auf der Mittelmeerinsel erging, erfährt man nach dem Break.

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Nokia: Neues Ecosystem und Lumia-Flaggschiff

Nokia hat kürzlich gleich zwei neue Geräte vorgestellt. Mit der preisgünstigen Asha-Linie sollen vor allem Jugendliche, Einsteiger und Schwellenländermärkte bedient werden, und so kostet das neue Modell 501 nur knapp 100 Euro (und damit in etwa dasselbe wie eine Original-Jeans gleicher Seriennummer …) Es soll in sechs Farben und mit einem Dreizoll-Bildschirm im dritten Quartal 2013 auf den Markt kommen und auch als Dual-SIM-Variante verfügbar sein. Mit einem Stand-by von bis zu 48 Tagen und 17 Stunden Sprechzeit schlägt es alle derzeit verfügbaren Smartphones in puncto Ausdauer um Längen. Die Ausstattung liegt mit W-LAN, 3,2-Megapixel-Kamera und Micro-SD-Karten-Schacht im unteren Mittelfeld. Als erstes Modell der „neuen“ Asha-Reihe wird das 501 unter einem proprietären Betriebssystem laufen, das auf einem Konzept der 2012er Akquisition Smarterphone beruht, und für das die Finnen zeitgleich eine neue Entwickler- und Abrechnungs-Plattform vorstellten. Alle bisherigen Asha-Modelle wurden noch unter der Symbian-S40-Plattform gelauncht, nun soll sich mit Asha neben Android, iOS, WP 8 und Blackberry OS ein weiteres Ecosystem etablieren.

Für das neue Lumia 925 setzt Nokia dagegen auf die etablierte Zusammenarbeit mit Microsoft: Das High-end-Gerät unter WP8 soll das bisherige Flaggschiff  Lumia 920 ablösen. Das Lumia 925 wird wie etwa das HTC One mit einer Chassis aus Alu-Teilen, und damit nicht mehr in den fröhlich WP8-Farben produziert, es wurde somit im Hinblick auf ein eher gesetzteres Publikum mit hohem Budget entworfen. Über die optionalen Wireless-Charging-Cover, die auch in Gelb und Rot verfügbar sein sollen, lässt sich immerhin wieder etwas Farbe ins Spiel bringen. Das Lumia 925 zielt besonders auf Fotofreunde, die Pureview-Kamera-Technologie wurde weiter ausgebaut und soll besonders bei schlechten Lichtverhältnissen deutlich bessere Fotos als die Mitbewerber erlauben. Mit Oggl will Nokia zudem eine App zur Verfügung stellen, mit der die Bilder auf Hipstamatic und anderen wichtigen Bilder- und Sozialen Netzwerken gepostet werden können. Das Gerät soll noch im Juni verfügbar sein.

NOTWENDIGE Schritte der Finnen auf dem Weg zurück in die Mobilfunk-Spitze.