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Hands on Play von Native Union - Digitaler Knoten im Taschentuch

Ich hab’s vergessen: Brot, Butter, Milch Einkaufen, die Steuer machen, dem liebsten Menschen eine Kleinigkeit zum Valentinestag schenken, die Wäsche waschen, Abgabetermin des letzten Projekts, die Nerdnite, die Verabredung mit den Kumpels … – Verpeilung ist ein Zustand, den nicht nur Nerds kennen. Mit Play bietet Native Union ein nettes, von dem französischen Designer Fabien Nauroy entworfenes Antiverpeilungs-Gadget in Sprechblasenform. Bei dem digtalen Post-it handelt es sich um ein kleines, einfaches Aufzeichnungsgerät für Videobotschaften mit persönlicher Note. Mit der integrierten Videokamera und Audiorekorder lassen sich Nachrichten von bis zu drei Minuten Länge aufzeichnen und auf dem 2,4 Zoll großen TFT-LC-Display mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln anschließend wiedergeben.

Darf ich Sie an das dreckige Geschirr erinnern, Sir?

Bei der Bildqualität darf man von der verbauten VGA-CMOS-Kamera mit 0,3-Mpix keine Wunder erwarten, ebenso sollte man bzgl. der des Sounds auf eine akzentuierte Aussprache achten – sonst könnte die Message etwas unverständlich werden. Die Nachrichten werden automatisch mit Datum und Uhrzeit gespeichert. Neue Nachrichten werden durch eine blinkende LED angezeigt. Man soll ja nicht vergessen auch einen Blick auf das Play werfen, um erinnert zu werden. Die 256 MByte SDRAM bieten Speicherplatz für mehrere Nachrichten mit einer Gesamtlänge von bis zu drei Minuten Platz – für kurze Erinnerungen allemal ausreichend, schließlich ist das Play ja auch nicht für grundsätzliche Verlautbarungen gedacht. Bedient wird die Erinnerungshilfe mit nur drei Tasten – in unterschiedlichen Tastenkombinationen. Nicht ganz selbsterklärend, aber nach ein paar Nachrichten geht das Ganze so automatisch von der Hand wie die Combos beim Konsole-Daddeln. Jede Einzelnachricht wird automatisch mit Datum und Uhrzeit gespeichert. Ausgestattet mit einer magnetischen Rückseite, kann das Gerät mühelos am Kühlschrank oder auf anderen metallischen Oberflächen angebracht werden. Für Oberflächen wie Spiegel, Schrank oder Wohungstür kann ein im Lieferumfang enthaltenes Metallplätchen angebracht werden. Play gibt es in den Farben schwarz, weiß, rot, blau, grün, lila sowie pink.

Fazit

Die verbauten Komponenten machen das Play nun nicht gerade zu einem technischen High-End-Wunder, aber darum geht es auch gar nicht. Vielmehr kauft man hier eine hübsch designten digitalen Knoten im Taschentuch, der einen vor manchen Alltagkomplikationen bewahren wird. Und spätestens, wenn man an das Konzert am Abend erinnert wird, haben  sich die 60 Euro für das Video Memo Pad gerechnet.