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Round-up Kameras: Kleiner, schneller, schärfer

Bei den Kameras hat sich in den letzten Wochen wieder so einiges getan: Nachdem in diesem Jahr keine Photokina ansteht, haben die Hersteller die IFA als Anlass genommen, eine Reihe schicker neuer Kameramodelle auf den Markt zu bringen. Die Auswahl ist breit – von der Action-Cam bis hin zur Systemkamera für den Kreativ-Fotografen.

Fujifilms neue Kompakt-Systemkamera X-A1 zielt auf Leute, die mehr als knipsen, sich aber unterwegs nicht mit einer schweren DSLR belasten wollen: Das spiegellose Gehäuse wiegt inklusive Akku und Speicherkarte gerade mal 330 Gramm. Die Kamera ist mit einem 16,3 Megapixel APS-C CMOS Sensor ausgestattet, sie bietet diverse kreative Motivprogramme und natürlich die Möglichkeit, alle relevanten Einstellungen auch manuell vorzunehmen. Das Ergebnis kann man gleich auf dem schwenkbaren 3-Zoll-Bildschirm begutachten, der auch als Sucher zum Einsatz kommt. Über das eingebaute W-LAN-Modul und einen Hotspot oder gekoppeltes Smartphone kann man die Aufnahmen gleich online stellen. Für die Fujifilm X1-Serie stehen seit kurzem zehn hochwertige Objektive zur Wahl. Inklusive Fujinon XC16-50 mm-Optik kostet die in Schwarz, Blau und Rot erhältliche Kamera knapp 600 Euro.

Bei der Canon Powershot SX170 IS kann man das Objektiv nicht auswechseln, dafür bietet sie schon ab Werk ein 28-Millimeter-Weitwinkelobjektiv mit 16fachem optischen Zoom sowie einen 16-Megapixel-Sensor, mit dem sich auch HD-Clips aufnehmen lassen. Dank optischem Bildstabilisator und ausgeklügelter Software sowie vielen Motivprogrammen sollen auch bei schlechtem Licht tolle Fotos drin sein, alternativ kann man auch mit manuellen Einstellungen experimentieren. Dank W-LAN-Modul lassen sich die Aufnahmen über jeden Hotspot in diverse Soziale Netze verschieben. Die Kamera kostet knapp 200 Euro.

Noch deutlich günstiger wird es bei der Ricoh HZ15, die immerhin auch mit 15-fachem optischen Zoom aufwartet: Hier muss man nur knapp 130 Euro  berappen, die Kamera eignet sich also auch gut als Zweitgerät für den Urlaub. Analog zum Kleinbild deckt sie Weitwinkel 24 mm bis Supertele 360 mm ab, der Belichtungszeitenbereich liegt zwischen 4 und 1/2.000 Sekunden. Herzstück der 213 Gramm schweren Kamera in Hochglanz-Optik ist ein 1/2,3“ CCD-Sensor mit einer Auflösung von 16 Megapixeln. Natürlich zeichnet sie auch HD-Filme werden in einer Auflösung von 1280 x 720 Pixel im Format 16:9 bei einer Bilderrate von 30 Bildern pro Sekunde auf.

Sportscams sind derzeit das große Trend-Thema, nun kommt auch Toshiba mit einem Modell um die Ecke: Camileo X-Sports bietet einen integriertem 2,0 Zoll-Bildschirm und einen 12 Megapixel-Kamerasensor mit Ultra-Weitwinkelobjektiv. Neben Standbildern kann man damit natürlich auch Full-HD-Videos mit 1.080p Auflösung und bis zu 60 Frames pro Sekunde aufnehmen. Wenn das 94 Gramm schwere Gerät zum Ende des Jahres auf den Markt kommt, soll im Preis von knapp 280 Euro umfangreiches Zubehör wie ein Armband mit Fernbedienung, diverse Halterungen sowie ein bis zu 60 Meter Tauchtiefe wasserdichtes Gehäuse inbegriffen sein.

Möglicherweise wird das alles der Fotoindustrie jedoch nur wenig helfen: Für den Gelegenheits-Knipser wie den Streetstyle-Fotografen könnte sich längst das Smartphone/Tablet als Mittel der Wahl bei der Fotojagd etabliert haben. Eben hat Nokia den Verkaufsstart des Modells Lumia 1020 mit 41-Megapixel-Sensor verkündet, und auch Sony liefert sein auf der IFA vorgestelltes Modell Xperia Z1 bereits aus: für den wasserdichten Fünfzöller mit 20-Magapixel-Sensor gibt es als Zubehör zwei Vorsatz-Kameras mit extrafeiner Optik.