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Hands-on Germanmade iPad Mini Dock

Das iPad wird immer mehr zum zweiten Bildschirm. Doch die parkt man das Gerät sicher und bequem auf dem Schreibtisch? Germanmade hätte da mit dem „Dock“ für iPad Mini / iPad Mini Retina einen formschönen Vorschlag. Und der ist noch dazu erstaunlich low-tech.

Ein iPad oder iPhone ist innen vollgestopft mit Elektronik, die meisten Lade-Docks ebenso – da hebt sich das iPad mini- Dock von Germanmade wohltuend ab. Das ist nämlich „nur“ aus bestem Schichtholz ausgefräst, oben wahlweise Schwarz oder Weiß beschichtet. Vier kleine Gummifüßchen sorgen für Standfestigkeit, eine exakte Rinne hält das Gerät im Portät- oder Landscape-Modus im perfekt gekippten Winkel fest. (Für iPhones und das “Full Size”  iPad – siehe Bild – passt das Dock natürlich auch. Ähnlich schmale Tablets/Smartphones anderer Hersteller sollten ebenfalls kein Problem sein – aber das müsste man wohl im Einzelfall ausprobieren…)

Der „Low-tech“-Ansatz des Germanmade-Docks ist natürlich einem Trick geschuldet: man muss nämlich das Ladekabel, das, durch einen Gummipfropfen festgehalten, in einer exakt ausgefrästen Vertiefung plus rückwärtigem Kabelkanal exakt einzupassen ist, selbst dazukaufen. Dabei sollte man sich übrigens tunlichst an die Original-Apple-Version des Lightning-Kabels (19 Euro) halten – die Öffnungen sind nämlich so sorgfältig eingepasst, dass man bei anderen, auch „Made for Apple“-Varianten nicht mehr kompatibel ist.

Hat man das Ladekabel jedoch montiert (oder benötig man keines), so hat man mit dem iPad Mini Dock viel Freude: Es ist unverwüstlich und sehr formschön- die glänzende Oberfläche passt praktisch perfekt zur Tablet-Chassis. Dank des Gewichts steht das kleine Tablet auch sehr stabil – ein „Full Size“-iPad ist, zumal im Porträt-Modus, dann allerdings schon eine kippelige Angelegenheit. Für das iPhone 5 gibt es alternativ noch ein eigens angepasstes Dock.

Noch eine Gefahr sehe ich übrigens beim Germanmade Docks: Nämlich dass es einfach so mal zum Schreibtisch des Kollegen wandert, wenn man es aus den Augen lässt. Dem allerdings kann man vorbeugen: für zusätzliche 10 Euro kann man sich seinen Namen in das knapp 40 Euro teure Dock prägen lassen.