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Hands-on Inline USB Power Bank: der Nothelfer

Nicht nur, aber besonders in der dunklen Jahreszeit kann eine Taschenlampe recht hilfreich sein – ob man nun mit dem Hund draußen unterwegs ist, dunkle Abkürzungen geht, oder mit dem Auto liegenbleibt. Die Inline Power Bank kann aber noch mehr: Sie hat nämlich einen Akku an Bord, der dem Smartphone zur Not nochmal neues Leben einhaucht.

Manchmal fühlt sich das Leben an wie eine Szene aus einem Horrorfilm: Etwa dann, wenn man eine simple Reifenpanne hat, es draußen aber stockdunkel und jotwedeh ist. In der nächsten Stunde ist nicht mit hilfreichen Autofahrern zu rechnen, und zu allem Überfluss ist der Handy-Akku leer. Mit der Taschenlampe USB Power Bank von Inline wird die Situation zumindest etwas weniger stressig: Die akkubetriebene, gut 15 cm lange Taschenlampe bietet nicht nur eine ausgesprochen kräftige LED-Leuchte, die sich in zwei Stufen regulieren sowie als rot blinkende SOS-Leuchte nutzen lässt. Der eingebaute 3.000 mAh-Akku lädt über einen unter einer Schutzplatte versteckten Anschluss am hinteren Ende der schmalen Lampe zusätzlich noch alle Gadgets, die sich über USB powern lassen, also etwa Smartphones, Tablets , Navis und viele Kameras.

Aufgeladen wird das Gerät selbst über einen Micro-USB-Anschluss, eine rote Leuchte verlischt, wenn der Akku voll ist. Das dauert über einen Computer-Anschluss schon ein paar Stunden, mit einem Netzteil (nicht im Preis inbegriffen) geht es direkt aus der Steckdose vermutlich schneller.

Ich stecke die Taschenlampe ein, wenn ich abends allein zum Schwimmbad gehe. Dank der Handschlaufe lässt sie sich auch gut an Tasche oder Gürtelschlaufe befestigen, die kompakte Form und die stabile Metallchassis liegen wirklich gut in der Hand. Welche Lumen-Zahl die LED hat, steht nirgends verzeichnet, doch auch im Vergleich zu unserer teuren Profi-Taschenlampe schneidet das Teil nicht schlecht ab. Wer die Outdoor-LED-Lampen mit dem „Tactical“-Schalter am hinteren Ende der Lampe gewohnt ist, bekrittelt vielleicht den „zivilen“ Schalter im vorderen Drittel, aber das ist schlussendlich Geschmackssache.

Kälte und Hitze scheinen dem Gerät übrigens weitgehend egal zu sein: Als Aufbewahrungstemperatur ist ein Korridor von -20 bis +50 Grad Celsius angegeben, als Betriebstemperatur immer noch -10 bis +40 Grad – das ist besonders bei der Lagerung im Auto praktisch.

Im Preis inbegriffen ist noch ein Samtsäckchen, in dem auch das mitgelieferte Lade/Aufladekabel Platz findet. Wer ein Android- oder Windows 8-Smartphone hat, ist übrigens im Vorteil: mit dem beiliegenden Kabel lassen sich diese Geräte direkt laden, wer ein iOS-Gerät nutzt, muss ggf. noch sein spezielles Ladekabel im Säckchen deponieren, sonst hilft der Zusatzakku im Notfall eben doch nichts. Mein Nokia Lumia 620 hat die Inline USB Power Bank klaglos aufgeladen, währenddessen zeigte eine kleine blaue LED die Entladung an. Man muss sich übrigens nicht mal zwischen Aufladen und Leuchten entscheiden: Im Praxistest erledigte die Taschenlampe beides zur gleichen Zeit.

Fazit:

Für Leute, die viel abends oder mit dem Auto unterwegs sind, ist die Inline USB Power Bank Gold wert: Sie sorgt nicht nur für helles Licht, sondern lädt auch noch das Smartphone – gerade nach einem langen Tag/einer langen Nacht sieht es ja mit dem Akku moderner Geräte oft nicht mehr so gut aus. Der Akku soll bis zu sieben Stunden zusätzlicher Telefonzeit ermöglichen.

Man erkauft letzteren Vorteil dadurch, dass die Lampe im Vergleich zu anderen hochwertigen Taschenlampen relativ schwer ist. Mit knapp 45 Euro für das hier besprochene 3.000 mAh-Modell (und die ebenfalls erhältlichen 4.000 bzw. 9.600 mAh-Modelle kosten noch deutlich mehr) nicht eben ein Schnäppchen – aber es ist damit eben wie mit einer Feuerversicherung: Man braucht sie glücklicherweise selten, aber wenn, dann super-dringend. Wobei die Inline USB Power Bank durchaus auch für größere Hand- und Hosentaschen, und somit für den täglichen Gebrauch tauglich ist.