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Hands-on Mamba Courier: Losmachen

So langsam beginnt auch für Weicheier wie mich wieder die Radel-Saison: Statt in der U-Bahn in genervt-müde Gesichter zu gucken, schwinge ich mich aufs Bike und mache mich gemütlich auf den Weg durch den Park und ins Büro. Sei es nun eine willkommene Ausrede oder echte Notwendigkeit – jedenfalls soll für den Radel-Weg eine Business-Tasche her, die auch Platz für einen kleinen Laptop bietet und notfalls auch mit einem Blazer nicht total deplatziert aussieht. Meine Wahl fällt deshalb auf das Modell Mamba Courier 11 von Booq Europe.

Die Mamba Courier 11 gehört zu einer ganzen Kollektion von Taschen mit  wasserabweisener Naturfaser-Oberfläche und schicken Metallschließen. Alle Taschen sind ins Schwarz, Sand und Grau zu haben, mein Testmodell hat einen Grauton, der sehr unempfindlich wird. Innen ist sie mit schwarzem Nylon gefüttert. Die Mamba-Courier-Serie ist bei Booq Europa ab 90 Euro zu haben. Mein Testmodell ist – wie eigentlich immer die dieser Firma – auf Apple-Produkte zugeschnitten, und zwar in dem Fall ein Macbook Air 11 Zoll sowie ein iPad. Für ersteres gibt es ein gepolstertes Fach, in das man alternativ auch Unterlagen (genau) in DIN A4 packen kann.

Die Tasche selbst ist in etwas kastig-starrer-Form gefertigt (kann also nicht zusammengelegt werden). Mit den Außenmaßen 260 × 330 × 83 mm und  700 Gramm Gewicht ist sie für eine Laptop-Tasche sehr leicht und durch die „Porträt“-Form auch sehr Handlich, auch auf dem Fahrrad. Der stabile, 25 mm starke Nylon-Schultergurt ist verstellbar und stabil an Kunstoff-Ösen befestigt. Ein Schulterpolster und ein Hüftgurt fehlen, zum Biken hätte ich die noch gut gefunden. Mit Business-Outfit würde beides allerdings eher stören, deshalb geht das wohl in Ordnung.

An der Außenwand der Polsterung gibt es Steckfächer für zwei Stifte sowie ein Fach, das – beabsichtigt oder nicht – genau für mein iPad Mini mit Smart Case passt. Das Hauptfach bietet prima Platz für ein Lenovo Thinkpad mit 12 Zoll und Zusatzakku, was perfekt ist – hier in der Redaktion halten wir es für unsere Laptops doch ein bisschen lieber mit „Those Who Do“.

Vorne gibt es bei der Mamba Courier noch ein Zipper-Fach, das genügend Platz für Geldbeutel, Schlüssel und Kopfhörer bietet. Auf der Rückseite gibt es noch ein großes Steckfach, in dem etwa ein Magazin unterbringen kann, du dort finde ich nach ein bisschen Suchen auch ein Steckfach für ein Smartphone. Eigentlich ganz schlau: So spürt man den Vibrationsalarm auf alle Fälle, wenn man die Tasche am Körper trägt. Die wir zusätzlich zur Klappe ach noch mit einem Zipper geschlossen – wenn es nicht gerade einen Wolkenbruch gibt, dürfte der Inhalt also gut geschützt sein, und auch Langfinger müssen sich ziemlich anstrengen.

In puncto „Schutz“ bieten alle Taschen von Booq Europe übrigens noch eine Besonderheit: Über die individuelle Terralinq-Nummer, die auf einem Metallschild angebracht ist, kann etwa eine liegengebliebene Tasche zum Besitzer zurückverfolgt werden – wenn dieser das gute Stück denn dort angemeldet hat. Über die Terralinq-Nummer auf Plakette kann der ehrliche Finder den rechtmäßigen Besitzer kontaktieren und die Tasche zurückgeben. Der Terralinq-Service ist übrigens nicht nur praktisch, sondern tatsächlich auch für Taschenkäufer kostenlos.

Fazit:

90 Euro sind nicht wenig Geld für eine Tasche. Im Falle der Mamba Courier Mamba Courier 11 erhält man dafür allerdings eine stabile und durchdachte Hülle für kleine Laptops (nicht nur von Apple), Tablet und Smartphone, sogar mit „grünem“ Obermaterial und kostenlosem Finder-System. Din A4-UNerlagen haben ebenso Platz wie ein paar Kleinigkeiten für Unterwegs oder die unvermeidlichen Netzteile: Ein praktischer und geschmackvoller Begleiter für den Berufsalltag, ob auf dem Bike, im Flieger oder im Büro, finde ich. Daumen hoch!