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Hands-on Aptico Trackball: Die Kugel rollt

Die auf dem Rücken liegende Maus, auch Trackball genannt, hat sich im Consumer-Bereich zumindest soweit durchgesetzt, dass diverse Anbieter immer noch an dem Prinzip festhalten. Ursprünglich als Controller in der Radartechnik verwendet, wird heute vor allem die ergonomischen Vorteile der Peripherie geschätzt. Der Vorteil, nur wenige Finger bewegen sich zur Steuerung, während die Hand in Ruhe verharrt. Das kann bei gesundheitlichen Problemen wie Sehnenscheidenentzündung und Karpaltunnelsyndrom eine Alternative bei monotonen, sich wiederholenden Bildschirmarbeiten darstellen, Fehlbelastungen vermieden werden.

Maus ohne Platzprobleme

Der Aptico von Speedlink ist ein Trackball, dessen Bauform hohe Bedienkomfort verspricht, allerdings, und hier sind wir bei einem entscheidenden Nachteil, nicht für 10 bis 15 Prozent der Nutzer: Für Linkshänder ist Aptico nicht ausgelegt. Hier liegt die Hand auf einer angepassten, konvexen Fläche auf, an der Daumenposition befindet sich die Kugel, mit der der Mauszeiger über das Display gesteuert wird. An Zeigefinger- und Mittelfingerposition befinden sich die linke und rechte Maustaste, dazwischen das Mausrad. Die beiden zusätzlichen Tasten dienen in der Standardeinstellung der Navigation im Web-Browser.
Vom Oberflächen-Design her erinnert der Aptico-Trackball an eine ergonomische Computermaus. Der eingesetzte Laser-Sensor tastet die Kugelrotation mit einer maximalen Auflösung von 1.600 dpi ab, die sich über einen Schalter in vier Stufen regeln lässt. Die verbaute 2,4-GHz-Funktechnik ermöglicht eine Reichweite von bis zu acht Metern. Der drahtlose Aptico-Trackball im äußeren Gewand einer Maus kommt mit einem Laser-Sensor und einer maximalen Auflösung von 1600 DPI, welche sich durch einen dedizierten Schalter in vier Stufen regeln lässt. Die gewählte Auflösung zeigt eine rote LED an. Ansonsten ist der Trackball sofort einsatzbereit, langwierige Installation oder Konfiguration von Profilen ist nicht nötig.

Fazit

Aptico von Speedlink ist Trackball von hoher Qualität, die Kugel sitzt ohne Spiel in der Führung, die Tasten lassen sich präzise bedienen. Ergonomisch ist ein entspanntes Arbeiten möglich, vorausgesetzt man ist Rechtshänder. Dank der Funkreichweite lässt sich die Peripherie auch zur Eingabe an Orten jenseits des Büroschreibtischs auch in Produktion und Werkstätten sinnvoll einsetzen, besonders wenn der Platz für die Maus eigentlich fehlt – dem Trackball genügt auch eine Armlehne. Und mit rund 50 Euro, bewegt man sich eher im unteren Mittelfeld aktueller Eingabeperipherie.