Inhaltverzeichnis

Wider Winterwetter

Heute wird man hier in München dran erinnert: schon in ein paar Wochen wird es nicht nur auf Bergipfeln bitterkalt. Tech-Sonar hat deshalb ein paar Vorschläge für alle, die sich von ein bisschen Eis und Schnee nicht davon abhalten lassen, die Nase an die frische Luft zu stecken.

Das Downy Light Jacket von Carinthia (links) verspricht, seinen Träger auch bei dicken Minustemperaturen mit Daunenfüllung gemütlich warm zu halten, dank verlängertem Rückenteil, wasserfesten Reissverschlüssen, Sturmleiste sowie einhändig verstellbaren Kordelzug eignet es sich nicht nur für City-Trecker und Winter-Radfahrer, sondern auch für die Winterwanderung. In den zwei großen Innentaschen mit Reissverschlüssen finden Geldbeutel und Schlüssel – oder auch Handy und Kamera – Platz und Schutz vor Kälte. Im Rucksack macht sich die Jacke erfreulich klein und mit 450 Gramm bei Größe M auch leicht – das freut im Zweifel nicht nur auf der Tour, sondern auch beim Clubbesuch bei Winterwetter. In Schwarz oder Dunkelrot von S bis XXL, ca. 170 Euro. Auch als Weste für ca. 120 Euro zu haben.

Speziell für Snowboarder- und Skifahrerinnen wurde das Freedom Amber Jacket (rechts) von O Neill konzipiert – aber mit dem schmalen, schicken Schnitt macht es auch an der Club-Garderobe eine gute Figur. Der Parka hat verklebte Nähte, ein Belüftungssystem unter den Armen hält trotzdem frisch. Die Hose kann mit dem Konnektor angedockt werden, damit auch bei wilden Schwüngen nichts ins Rutschen kommt, und den MP3-Player oder das Smartphone hält ein spezielles Audio-Fach warm. Auch für die Sonnenbrille und sogar den Liftpass sind eigene Fächer vorgesehen. Ca. 300 Euro.

Das Polar Jacket von Fjällräven (links) wurde zwar speziell für Hundeschlittenfahrer entworfen, ist aber auch ideal für alle Gassigeher, die das mit einem großen jungen oder sonstwie unerzogenen Hund tun müssen: Die Vorderfront des Anoraks ist mit G-1000-Gewebe verstärkt, hat keinen durchgehenden Reißverschluss und trotzt so übermütigen Hundpfoten. Stattdessen öffnet nur ein kurzer Zipper den Kragen. Zum Wärmen der Hände steht eine riesige, durchgängige Einschubtasche zur Verfügung, zwei RV-Kängurutaschen nehmen Leine, Hundekuchen oder Ersatzhandschuhe auf. Leider nicht günstig: Zu haben für knapp 600 Euro in zwei Farbvarianten im gutsortierten Fachhandel.

UPDATE: Unser Winterwetter-Roundup für alle Outdoor-Gelegenheiten wurde noch ein bisschen erweitert – schließlich hat es inzwischen Nachts schon Minusgrade.

Der Lanea Long Coat von Arc´teryx (rechts) ist für Damen gedacht, die auch im Winter gerne zu Fuß gehen – aber auf dem Weg ins Büro, zum Club oder ins Theater nicht wie auf einer Winterwanderung aussehen wollen. Außen ist der knielang, schlicht und feminin geschnittene Kaputzenmantel aus feiner Wollle, innen sorgt ein Fleece-Futter für mollige Wärme. Die laminierten, elastischen Ärmelbündchen dichten gegen Wind und Schnee ab, zum Händewärmen gibt es große Taschen. Neben dem gezeigten Rot gibt es den Mantel für ca. 350 Euro auch dezenter in Anthrazit und Moccabraun.

Capes sind zwar auch in dieser Saison wieder hip – das Luhkka Cape von Fjällraven (links) zielt weniger auf Fashion Victims, sondern eher auf Waldläufer, denen der neueste Trend herzlich egal ist. Angelehnt an den namesgebenden „Schlechtwetterkragen“ der nordischen Sami, ist es weit genug, um bei richtig fieser Kälte und Schneefall über der kompletten Winterkleidung (inklusive Jacke!) ein zusätzliche Schutzschicht zu gewähren. Netter Nebeneffekt: Schnell und Nässe lassen sich von dem G-1000-Gewebe hergestellten Kleidungsstück gut abschütteln. Den Kopf umhüllt bei Sauwetter eine verstellbare Kapuze mit abnehmbarem Kunstpelz, ein reflektierender Streifen am Hinterkopf sorgt für Sichtbarkeit im Dunkeln. Ein halber Front-Reißverschluss erleichtert das An- und Ausziehen, während innen ein Fleece-Futter für einen hohen Kuschelfaktor sorgt. Direkt neben dem Reißverschlusskragen liegt eine Zippper-gesicherte Brusttasche, etwas weiter unten die, sowohl von innen als auch von außen, zugängliche Kängurutasche.

Wenn frau auch untenrum warm und alltagtauglich verpackt durch die kalten Tage kommen möchte, empfehlen sich stabile Biker Boots wie das Modell Mells von Duo (rechts). Die halbhohen Stiefel aus stabilem Leder haben eine rutschfeste Profilsohle sowie ein kuschlig-warmes Innenfutter aus Schaffell. Dank des 3 cm hohen Absatzes lassen sie sich sowohl mit Hosen wie rustikalen Röcken kombinieren. Die Besonderheit bei Duo: Die Schaftweite ist wählbar, so dass auch man sie auch mit kräftigen Sportlerwaden und dicken Strümpfen bequem tragen kann. Nur in Schwarz, 165 Euro.