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Hands-on iGo Green Green Energy: Wider die Batteriefresser

Aufladbare Batterien haben mich bislang nie so angesprochen: Die Akkus müssen, wenn man sie gekauft hat, erst mal geladen werden, und bringen oft weniger lange Leistung als handelsübliche Qualitätsbatterien. Kurzum: Sie bedeuten zu viel Stress angesichts der Tatsache, dass ich ohnehin nur noch sehr wenige batteriebetriebene Geräte besitze. Weil sich meine drahtlose Tastatur allerdings immer mehr zu einem Fall für die Familienpackung Mignon-Zellen entwickelt, lasse ich mich doch überreden, das iGo Green Green Energy Value Charger Paket mal auszuprobieren.

„Batteriestatus der Tastatur 8 Prozent“ meldet meine Systemeinstellungen gefühlt jede zweite Woche – Bluetooth-Eingabegeräte sind zwar praktisch, aber so lange der Strom noch nicht durch die Luft fliegt, auf Batterien angewiesen. Wenn mein iMac rund um die Uhr angeschaltet ist – was mir angesichts der äußerst geringen Energieaufnahme von rund 2 Watt im Sleep-Modus kein schlechtes Gewissen macht – müssen die zwei Mignon (AA) Zellen, die das Keyboard betreiben wirklich sehr oft ausgewechselt werden. Und das verursacht mir dann doch durchaus Bauchschmerzen. Die drahtlose Maus, die ebenfalls zum Lieferumfang gehörte, habe ich (nicht nur, aber auch) deshalb gegen einen kabelgebundenen Trackball ersetzt. Nun soll auch das Keyboard „grüner“ werden.

Das iGo Green Green Energy Value Charger Paket kostet knapp 17 Euro und enthält eine Ladestation sowie vier Mignon (AA)-Zellen. Als gibt die Serie auch noch in eine paar anderen Sets, etwa ein Ladegerät mit acht Micro-Zellen (AAA), Nachfüll-Pakete mit vier oder acht Akkus sowie ein USB-Ladegerät. Als ich das Blister-Pack öffne, kann ich mich gleich über eine Besonderheit freuen: Die Batterien werden aufgeladen geliefert, und sollen ihre Ladung nach Herstellerangaben auch bis zu sieben Jahre lang aufrecht erhalten. Das liegt daran, dass es sich um Alkali-Akkus handelt. Jedenfalls lege ich die Batterien in die Tastatur ein, und Voila!, Ladestatus 100 Prozent. Nach drei Tagen Nutzung wird noch kein Abfall der Leistung angezeigt. Die Green Energy-Akkus scheinen „normalen“ Batterien leistungsmäßig ebenbürtig, wenn nicht überlegen zu sein, mit den Vorteilen, dass man sie laut Hersteller bis zu 100 Mal wiederaufladen kann, und die Batterien selbst ungiftig sein sollen (in den Hausmüll gehören sie trotzdem nicht).

Fazit

Die iGo Green Green Energy Alkali Akkus sind eine gute Alternative für alle, die weniger Batterien verbrachen wollen. Da ihre Lebensdauer begrenzt ist, sie die Ladung aber sehr lange behalten, sind vor allem für Langzeitanwendungen geeignet, etwa als Notstrom im Radiowecker. Durch den relativ günstigen  Preis – ein Nachfüllpack mit vier AA-Akkus kostet knapp 8 Euro – spricht im Grunde auch nichts dagegen, auch Spielzeugautos o.ä. damit auszurüsten. Da die Batterien vorgeladen werden können, ist auch ein „fliegender Wechsel“ kein Problem.